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Aufstellung: Tor: S. Köppe Abwehr: P. Zywicki, A. Neumann, K. Kabala Mittelfeld: A. Zajelski, J. Talko, C. Spitzer, D. Wohlert, K. Sedzik Sturm: P. Schiller, M. Malek An diesem schönen Donnerstagabend spielten wir in Volkmarode erneut um unseren Aufstieg. Vor der Partie war uns klar, dass wir dieses Spiel ohne größere Probleme gewinnen würden, zumal das Hinspiel mehr als klar mit 18:0 an uns gegangen war. Als der Gegner jedoch aus der Kabine kam, bemerkten wir, dass diese Gesichter uns völlig unbekannt waren, was uns zunächst jedoch nicht weiter beunruhigte.
Zehn Minuten nach Beginn des Spiels stand es dann endlich 1:0 für uns. Nach einer Hereingabe war P. Schiller mit dem Kopf zur Stelle. Der Torhüter und sein Abwehrspieler behinderten sich gegenseitig, so dass der Ball ungehindert ins Netz fallen konnte. Die Erleichterung auf unserer Seite währte nur kurz, denn der auf so seltsame Art und Weise erstarkte Gegner erzielte nach einer Flanke per Kopf das 1:1. Bereits nach einer Viertelstunde musste unser Defensivspezialist A. Zajelski vom Platz. Für ihn kam S. Potstada. Wir mühten uns nach Kräften nun, weitere Tore zu erzielen, jedoch wurde die größte Chance, die wir hatten, vom Gegner gerade noch so von der Linie gekratzt. Auf der anderen Seite hatte Volkmarode ebenfalls einige weitere Chance, die jedoch ungenutzt blieben. So ging es dann mit dem Stand von 1:1 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war zunächst wieder Volkmarode die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Freistoß, den der Gegner an sie Latte setzte, staubte der Volkmaroder Stürmer zum 1:2 aus unserer Sicht ab. Das Spiel wurde nun zusehends ruppiger und war von kleineren und größeren Nickligkeiten geprägt. Als wir uns schon fast aufgegeben hatten, setzte sich wie aus dem Nichts M. Malek plötzlich in der 78. Minute gegen den letzten Abwehrspieler durch und überwand den Torwart zum 2:2. Angestachelt von diesem Tor wendeten wir das Spiel innerhalb von fünf Minuten und konnten erneut dank M. Malek zunächst mit 3:2 (80.) und dann durch D. Wohlert mit 4:2 (83.) in Führung gehen. Diesen Spielstand gaben wir nicht mehr aus der Hand und siegten gegen eine Mannschaft, die, wenn sie immer in dieser Besetzung spielen würde, fast um den Aufstieg mitspielen würde und nicht mit 2 Punkten am Tabellenende der 2. Kreisklasse stehen würde. Autor: Steffen Köppe |